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ROBEL öffnete Tor und Gleis

22.09.11  

Das Unternehmen bot Kunden und Interessenten aus aller Welt im Rahmen einer Leistungsschau einen Überblick über sein Produkt- und Dienstleistungsangebot.

Ende September 2011 veranstaltete die ROBEL Bahnbaumaschinen GmbH erstmals eine Leistungsschau am Firmengelände. Es wurden rund 600 Kunden und Interessenten aus aller Welt erwartet, die das Werk und die ausgestellten Maschinen besichtigten und an Schulungen teilnahmen.

Neuheiten  werden präsentiert

Es ist uns gelungen viele unserer Maschinen zeigen zu können, darunter erstmals das Mobile Instandhaltungssystem 69.70 und den neuen Vertikal-Schwingstopfer 62.05. Darüber hinaus wollten wir unseren Gästen einen Einblick in unser Werk bieten. Dieses zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Fertigungstiefe aus, die gewährleistet, dass die Anwender qualitativ hochwertige, zuverlässige und damit in hohem Maße verfügbare Maschinen erhalten.“, so Dipl.-Ing. Wolfgang Fally, Leiter Vertrieb & Marketing.

Der Vertikal-Schwingstopfer bringt Schotter in Bewegung

Im Rahmen der Leistungsschau stellte das Unternehmen den neuen Vertikal-Schwingstopfer 62.05 erstmals einem internationalen Fachpublikum vor. Bei dieser Maschine löst eine um die senkrechte Maschinenachse rotierende Unwucht die erforderlichen Vibrationen aus, verbunden mit leicht kreisenden Bewegungen des in den Schotter eindringenden Stopfpickels. Beide Bewegungen zusammen ergeben Vorteile beim Stopfeinsatz. Eine innerhalb des zentralen Rohres rotierende Unwucht macht eine schlanke Bauweise ebenso möglich wie eine wirksame Schwingungsentkopplung des Antriebes und der Handgriffe. Das untere Ende ist als Stopfschaufel ausgebildet, deren Form in unzähligen Versuchen optimiert wurde. Schottersteine lassen sich mit einem Handstopfgerät nun leicht, gerichtet und überaus wirksam bewegen. Beschädigungen der Schwellen sind schon aufgrund der physikalischen Wirkungsweise des Vertikal-Schwingstopfers mit kontinuierlich rotierendem Exzenter ausgeschlossen.

Neuer Partner - Neue Produkte

ROBEL nützte diese Veranstaltung, um die vor kurzem eingegangene Kooperation mit der Firma PLR – Prüftechnik Linke & Rühe vorzustellen. Diese garantiert eine für den Anwender nutzbringende Verbindung zwischen Fachwissen und Erfahrung in den Bereichen der Gleisinstandhaltung und der Prüftechnik.

PLR konzentriert seine Aufmerksamkeit auf Prüftechnologie und Dienstleistungen rund um die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt in der Erkennung von Schienenfehlern, v.a. Head Checks, in allen Bereichen der Bahn, von urbanen Bahnen bis hin zur Vollbahn. In der ersten Phase bietet ROBEL künftig exklusiv die Schienenprüfgeräte mit Wirbelstromtechnik WPG II und WPG IV an. Diese Geräte sind bedienerfreundlich und bieten dabei verlässliche Antworten auf folgende Fragen:

  • Wo treten Fehler im Schienenkopf auf?
  • Wie sind sie zu interpretieren?
  • Welche Instandhaltungsmaßnahme (Schienenschleifen, -fräsen, -wechsel) ist aus diesem Ergebnis abzuleiten und durchzuführen?

Innovationen, die sich rechnen

Weiters stellte ROBEL erstmals das Mobile Instandhaltungssystem 69.70 (MIS) vor. Dieses System ist die Erweiterung der bewährten Mobilen Instandhaltungseinheit (MIE). Dieser Instandhaltungszug für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) besteht aus der MIE ROBEL 69.50 als Arbeitseinheit (AE), einem Zwischenwagen (ZW) ROBEL 69.45 und der Traktions- und Versorgungseinheit (TVE) ROBEL 69.40, wobei ZW und TVE Neuentwicklungen sind. Damit entsteht ein auch systemisch geschlossener Zug, der die bislang übliche Zugbildung der MIE mit einem Flachwagen nebst gegebenenfalls aufgesetztem Materialcontainer und Energieerzeuger sowie mit einem Gleiskraftwagen sinnvoll ersetzen kann. Der dreiteilige Prototyp bewährt sich im Alltag. Ein weiteres MIS 69.70 in einer weiterentwickelten Ausführung ist zwischenzeitlich von Jernbaneverket aus Norwegen bestellt worden.

Zwischenwagen und Triebfahrzeug sind auf den Einsatz mit der MIE speziell zugeschnitten, beispielweise hinsichtlich der Wagenübergänge, die das unbedachte Erreichen des Gegengleises weitgehend ausschließen. Außerdem sind Energieerzeuger für Elektrizität und Druckluft, Werkstatt, Material- und Werkzeuglager sowie Sozialraum ideal auf Instandhaltungseinsätze abgestimmt. Gemeinsam entsteht eine Wendezugeinheit mit zwei Köpfen und breiten Übergängen zwischen allen Fahrzeugen. Bei langsamer Arbeitsfahrt kann das System auch ferngesteuert werden.

Die erstmals durchgeführte Veranstaltung wurde von den Besuchern gut angenommen, wie viele positive Kommentare belegen. Es gelang dem Unternehmen, sich positiv zu präsentieren und viele interessante Gespräche mit Anwendern aus aller Welt zu führen. Es wurden viele Eindrücke und Erfahrungen gewonnen, die in die Neu- und Weiterentwicklung der Maschinen fließen werden.

 ROBEL öffnete Tor und Gleis

 

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